Sommerspaß ohne Müll

Sommergaudi, das bedeutet viel Natur, viel Bewegung, viel draußen sein und auch viel Genuss. Was also tun, damit dabei möglichst wenig Müll anfällt? Man muss bedenken, dass vor allem bei besonderen Plätzen mitten in der Natur, an denen auch kulinarische Köstlichkeiten angeboten werden, sowohl die Mülltrennung als auch die Entsorgung eine Herausforderung sind.

Wer viel und gern in der Natur unterwegs ist, macht sich aber genau um dieses Thema Gedanken. Wir haben einige Tipps gesammelt, wie man seine Sommergaudi mit möglichst wenig Müllerzeugung genießen kann:

  • Der „Einwegbecher“ geht mit auf die Reise. Auch wenn das in manchen Betrieben abgelehnt wird: Für den Kaffee für unterwegs kann man immer seinen eigenen Becher, vorzugsweise aus Bambus, mitnehmen. Das spart schon mal unzählige Karton- und Plastikbecher, die man sonst verwendet hätte.
  • Einkaufen auf Wochenmärkten und eigene Textiltaschen mitbringen spart eine wahre Plastikflut. Diese Vorgangsweise eignet sich im übrigen nicht nur für den Urlaub und für unterwegs, sondern auch für zu Hause.
  • Glas statt Konservendose – auch das eignet sich grundsätzlich immer, um Müll zu vermeiden. Die Gläser verwenden wir selbst dann zum Marmelade einkochen oder geben sie an Marmeladefans weiter.
  • Die Jause auf Wanderungen wird in wiederverwertbares Wachstuch eingepackt. Das spart jede Menge Plastik- und Papiermüll. Denn ein Wort zur Papierverpackung: Auch Einweg-Papiersackerl müssen hergestellt und wieder entsorgt werden. Nur weil es Papier ist, bedeutet das nicht, das kein Müll entsteht!

Mit diesen kleinen Maßnahmen kann man bereits jede Menge Müll sparen. Wenn man in den Bergen unterwegs ist und verpackte Wegzehrung mithat, sollte man den anfallenden Verpackungsmüll wieder mitnehmen. Für Hüttenbetreiber, vor allem im Hochgebirge, ist die Müllentsorgung ein Thema mit Herausforderung! Immerhin muss der Müll entweder zu Fuß oder sogar per Hubschrauber wieder ins Tal gebracht werden.

In Gastbetrieben, die nicht so ausgesetzt liegen, entscheidet man sich oftmals für Müllpressen. Eine kluge Entscheidung, denn in der Müllpresse wird der bereits sorgsam getrennte Müll auf ein Minimum reduziert und damit wird viel Zeit und auch Platz gespart. Vor allem in den touristisch hoch frequentierten Monaten geht es dabei auch noch um jede Menge Geld.

Wir hoffen, mit diesen Tipps ein klein wenig dazu beizutragen, dass das Bewusstsein für Müllvermeidung steigt. Auf dass unsere wunderbare Natur auch weiter so bleibt!

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