Grillen am Fluss

Man hat nur einen kleinen Balkon oder gar keine Möglichkeit zum Grillen in der Stadtwohnung, doch wenn die Abende lau werden, sehnt man sich nach einem gemütlichen Grillabend mit Freunden. Das kommt Ihnen bekannt vor?

Wie wäre es mal mit einer Grillrunde am Fluss? Auch für glückliche Gartenbesitzer kann ein Grillabend am Fluss ein ganz besonderes Sommererlebnis sein. Denn was gibt es schöneres: das Wasser plätschert, das Würstel duftet und das kühle Bier schmeckt – all das inmitten einsamer Natur und guten Freunden. Sofort stellt sich die Frage, ob ein Grillvergnügen an einem Fluss, so mitten in der Natur, überhaupt erlaubt ist.

Die Antwortet lautet „Ja“, allerdings sollte die Erlaubnis des Grundstückeigentümers eingeholt werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, der grillt besser auf den dafür vorgesehenen Grillplätzen. Und davon gibt es hierzulande zum Glück einige. So zum Beispiel auf der Wiener Donauinsel oder dem romantischen Grillplatz in Kaindorf an der Sulm – dem ältesten Flussbad in der Steiermark. Hier geht es zu weiteren Grillplätzen an österreichischen Flüssen.

Für das Grillen in der freien Natur bieten sich drei Möglichkeiten:

  • auf ausgewiesenen Grillplätzen befinden sich oftmals gemauerte Grills oder vorgesehene Plätze für ein Lagerfeuer. In diesem Fall packt man einfach Grillanzünder, Holz, Grillkohle und den eigenen Grillrost ein und es kann losgehen.
  • auf freien Plätzen, die sich nicht für ein Lagerfeuer eigenen, bietet es sich an, seinen eigenen Tischgrill oder Kugelgrill mitzubringen. Diese gibt es in den verschiedensten Größen und Ausführungen in Fachgeschäften, Baumärkten oder im Grill Online Shop.
  • Wer sich für die wilde Lagerfeuervariante entscheidet, der sollte einige Grundregeln beachten: Halten Sie mindestens 100 Meter Abstand zu Wäldern oder anderem, leicht entzündlichem Material. Am besten ist ein sandiger oder erdiger Untergrund geeignet. Das Feuer sollte maximal einen Meter Durchmesser haben und von einem Steinwall umrandet sein. Besonders gut eigenen sich Baumrinde, Gräser oder Zapfen, um das Feuer zu entfachen. Darüber schichten Sie pyramidenartig trockene, unbehandelte Holzscheite.

Und schon kann es losgehen: Egal ob es das Knackwürstel oder die amerikanischen Marshmallows sind – nahezu jedes Essen wird in so einem Ambiente nach Sommer und Abenteuer schmecken. Einige Rezeptideen für die wilde Küche finden Sie noch hier.

 

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