Im Frühling, wenn die Tage langsam wieder länger werden, die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und sich allmählich von Schnee und Eis befreit, startet ihre Saison. Eifrig und voller Vorfreude auf die Besucher werden die Abfahrtshänge startklar gemacht für die Rennen auf den Pisten – den Pisten ohne Schnee!
Die Rede ist vom Gras-Schifahren. Die optimale Sportart für alle Schisport- und Winterfans, die noch nicht genug haben oder nicht genug bekommen können, denn das Gras-Schifahren ist vom Bewegungsablauf her eng mit dem alpinem Schilauf verwandt. Der große Unterschied liegt in den benötigten Sportutensilien: der Gras-Schi unterscheidet sich gänzlich von dem für den Wintersport verwendetem Schi. Der Gras-Schifahrer ist nämlich auf Rollen unterwegs und gleitet förmlich über die Piste hinunter ins Tal. Genauer gesagt handelt es sich beim Gras-Schi um eine Laufschiene mit Rollelementen über die dann ein Gurt läuft. Dieser Gurt – der sogenannte Belag – rutscht dann über die Gräser. Das „Feeling“ soll somit dem Fahren auf Schnee sehr ähnlich sein – nur eben, ohne das Gefühl zu haben, man sei aufgrund der dicken Winterbekleidung das lebend gewordene Michelin-Männchen.
Was uns zum zweiten großen Unterschied und auch Vorteil bringt: Bekleidungstechnisch wird nichts Besonderes benötigt. Schischuhe erhält man zusammen mit den Gras-Schiern und man kann durchaus mit der Jogginghose und einem T-Shirt am Start stehen. Das einzige was zusätzlich empfehlenswert ist und auch auf den meisten Grasschi-Pisten bereits Pflicht: ein Helm. Alle, die sich diesen besonderen Spaß auf Rollen nicht entgehen lassen wollen, finden weitere Informationen auf den folgenden Seiten: